Brünieren (von französisch brunir ‚bräunen‘) dient dem Bilden einer schwachen Schutzschicht

- auf meist eisenhaltigen Oberflächen, um Korrosion zu vermindern

- Durch Eintauchen der Werkstücke in saure bzw. alkalische Lösungen

- Salzschmelzen bilden sich schwarze Mischoxidschichten aus FeO und Fe2O3 (Edelrost)

- geringe Dicke Konversionsschicht von etwa 1 µm

- brünierte Werkstücke weitestgehend maßhaltig

- Einsatzgebiet liegt im Maschinen- und Werkzeugbau

-  eine spezielle Anwendung ist das Brünieren von Handfeuerwaffen

 

Das Verfahren ist in Deutschland in der DIN 50938 genormt.

Dort unterscheidet man auch zwischen Ein-, Zwei-, und Dreibadbrünieren.

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